15.09.
Reinfeld/Azmi/Sergeant

Joshua Reinfeld - Schlagzeug 

Hakim Azmi - Klavier 

Christopher Sergeant - Bass

 

In this house of blues...

It’s true that I can no longer remember very well The time when we first began to know each other However, I do remember very well The first time we met. You walked in sunlight, Holding a daisy. You said, “Children make unreliable witnesses.” In this house of blues... Now, so long after that time, I keep the spirit of it throbbing still. The ideas are still the same, and they expand to fill vast, antique cubes. My daughter was reading one just the other day. She said, “How like pellucid statues, Daddy. Or like a... an engine.” In this house of blues... In this house of blues the cold creeps stealthily upon us. I do not dare to do what I fantasize doing. With time the blue congeals into roomlike purple That takes the shape of alcoves, landings... Everything is like something else. I should have waited before I learned this.

-John Ashbery

15.09.
Johanna Lucia Trio

 

Johanna Lucia Pohlmann - Klavier/Komp. 

Ria Rother - Schlagzeug

Daire MacMághnuis - Kontrabass

(english below)

Das Johanna Lucia Trio ist ein Projekt, das sich musikalisch zwischen Modern Jazz, Klassik und freier Improvisation bewegt. Die Kompositionen der Pianistin Johanna Lucia Pohlmann sind oft von außermusikalischen Phänomenen wie Alltagsempfindungen und -erfahrungen, gesellschaftlichen Fragestellungen sowie anderen künstlerischen Disziplinen wie der Literatur, dem Tanz und der Bildenden Kunst inspiriert. Diese Einflüsse spiegeln sich in Form von musikalischer Narrativität und rhythmischer Vielfalt im Klangbild des Trios – Klavier (Johanna Lucia Pohlmann), Schlagzeug (Ria Rother) und Kontrabass (Daire MacMághnuis) – wider.

Die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und musikalischen Einflüsse der drei Musizierenden prägen den Sound des Trios, der offen für Experimente und immer wieder neues Erforschen von Klängen und Formen ist. Kontraste zwischen lyrischen und rhythmischen Parts werden gesucht und in einen narrativen Kontext gesetzt, was zu einem eindringlichen musikalischen Erlebnis führt.

 

The Johanna Lucia Trio moves musically between modern jazz, classical music, and free improvisation. The compositions by pianist Johanna Lucia Pohlmann are often inspired by non-musical phenomena such as everyday sensations and experiences, social questions, and other artistic disciplines like literature, dance, and visual arts. These influences manifest in the trio’s musical storytelling and rhythmic diversity—expressed through piano, drums, and double bass.

Photo by Sebastian Pfeifer

22.09.
Bushbebe

Linus Haagen - Klavier

Leo Zwiebel - Bass

Aline Patschke - Schlagzeug

(english below)

Aus langjähriger Freundschaft und Geschmack für gute Sonnenbrillen geht im Sommer 2020 das Trio „Bushbebe“ hervor. Die Musik entsteht aus einfachen Melodien und lässt dadurch Platz für kraftvolle Improvisation und Spontaneität. Diese kommt zum Klingen durch Klavier (Linus Haagen), Schlagzeug (Aline Patschke) und Kontrabass (Leo Zwiebel). Das Trio spielt eigene Kompositionen, sowie bereits Bestehendes aus dem Jazz und bewegt sich in Stimmungen zwischen Übermut und Melancholie. Klanglich sowie kompositorisch orientieren sie sich dabei an bekannten Größen wie Shai Maestro, Avishai Cohen und Brad Mehldau. Während ihrer Konzerte wird das Gefühl von Vertrautheit zwischen den drei Musiker*innen zu einem hörbaren Erlebnis, welches dem Publikum die Gelegenheit biete, dies für die Dauer eines Abends mit zu empfinden und sich davon tragen zu lassen.

Out of a long-standing friendship and a shared appreciation for good sunglasses, the trio “Bushbebe” was born in the summer of 2020. Their music is built on simple melodies, leaving space for powerful improvisation and spontaneity. These qualities come to life through piano (Linus Haagen), drums (Aline Patschke), and double bass (Leo Zwiebel). The trio plays original compositions as well as jazz standards, moving between moods of playfulness and melancholy.In terms of sound and composition, they draw inspiration from artists such as Shai Maestro, Avishai Cohen, and Brad Mehldau. Their strong sense of connection becomes audible during concerts—offering the audience a chance to feel that intimacy and be carried away for the duration of the performance.

22.09.
Bewegung im Dazwischen

Freya Gemeiner - Tanz

Aline Patschke - Schlagzeug

 

(english below)

Wie klingt eine Drehung auf der Zehenspitze? Und wie bewegt sich eine Hihat? Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich Freya Gemeiner (Tanz) und Aline Patschke (Schlagzeug) auseinandergesetzt. Zusammen erforschen sie den Raum zwischen Musik und Tanz in choreographierten sowie improvisierten Ansätzen. 

Die beiden Künstlerinnen unterhalten sich miteinander in der jeweils eigenen Sprache in einem fluiden Wechselspiel aus Impulsen und Reaktionen. Die Performance beschäftigt sich nicht nur mit dem Verhältnis von Bewegung und Klang zueinander, sonder auch mit den persönlichen Erfahrungen und Werdegängen in den jeweiligen Kunstformen.

 

 

How does a spin on tiptoe sound? How does a hi-hat move? These are just a few of the many questions explored by dancer Freya Gemeiner and drummer Aline Patschke. Together, they investigate the space between music and dance through both choreographed and improvised approaches.

The two artists communicate in their own distinct languages—engaging in a fluid interplay of impulses and responses. The performance not only explores the relationship between movement and sound, but also reflects the artists’ personal experiences and journeys within their respective art forms.

 

Photo of Freya Gemeiner by Vivien Lumpe

Photo of Aline Patschke by Nora Lynn Handschuh

29.09.
Claire Cross & Harry Cook

 

Claire Cross - E-Bass 

Harry Cook - Klavier

(english below)

In einem intimen Konzert vereinen die beiden australischen Musiker:innen Claire Cross (E-Bass) und Harry Cook (Klavier) ihre jeweils ganz eigenen Klangsprachen zu einem neoklassisch-ambienten, improvisatorischen Werk. Das Duo verwebt die Klangfarben und Texturen von Klavier und E Bass miteinander und eröffnet durch eindringliche Kompositionen neue Perspektiven auf diese ungewöhnliche Besetzung. In gemeinsamer Arbeit entstehen volksliedartige Stücke, in denen die beiden ihre eigene musikalische Sprache entwickeln – ein einzigartiger Dialekt, der thematisch die Komplexität, Herausforderungen und Freuden musikalischer wie auch persönlicher Beziehungen widerspiegelt. Durch den Klang erkunden sie gemeinsam unausgesprochene Dialoge. Zu hören sind Werke aus ihrem 2023 erschienenen Album Dialect sowie neue Stücke, die im Rahmen ihrer künstlerischen Residenz 2025 am Arvo Pärt Centre entstanden sind.

In this intimate performance, Australian musicians Claire Cross (electric bass) and Harry Cook (piano) blend their distinct voices to create a neoclassical, ambient, and improvisational experience. Interweaving the textures and timbres of piano and electric bass, they reimagine the possibilities of this rare pairing through immersive compositions. Their collaborative work explores folk-inspired pieces while developing a unique musical dialect. Thematically, they reflect on the complexities, challenges, and joys of sharing musical and personal relationships. Through sound, they explore unspoken dialogue. The performance will feature works from their 2023 album Dialect alongside new material developed during their 2025 artist residency at the Arvo Pärt Centre.

 Photo by Felix Ziehbarth

29.09.
Die Andacht

 

Markus Rom – elektronische Gitarre (FX)

 Philipp Martin – elektronische Bassgitarre (FX)

(english below)

Dass die Corona-Pandemie unerwartete Synergien zutage fördert, zeigt das Projekt Die Andacht. Durch glücklichen Zufall trafen sich die Wahl-Leipziger Markus Rom und Philipp Martin beim Mjuzik-Fesitval 2020 in Leipzig, welches aufgrund von Hygienebestimmungen auf kleine und lokale Besetzungen umdisponieren musste. Ohne große Mühe entstand ein Programm für jenes Festival, das geprägt war von der Afnität beider Musiker zum kontemplativ-meditativen Minimalismus. Mit ausschließlich elektronischer Gitarre und elektronischem Bass besetzt, entfalteten sie Klangbänder von unmerklicher Sukzession und Detailreichtum; ihre Kompositionen verschränkten sich in einem Selbstverständnis, als seien es Teile eines stimmig Ganzem.

Das Duo hat mittlerweile seine kompositorische Linie defniert. Dabei erweitern sie den klanglichen Aspekt um einen räumlich-performativen. Durch Lautsprecherverteilung im Raum, an die örtliche Gegebenheit angepasst, eröfnen sie im Konzert ein weitgefasstes Klangpanorama. Im Wechselspiel zwischen der inhärenten Räumlichkeit der Musik (erzeugt durch elektronische Efekte) und jener des Ortes eröfnen sich dem Publikum ungewohnte Klangperspektiven im (mit unter) gewohnten klanglichen Umfeld. Dabei erklingen immer neue Nuancen der komponierten Musik. 2021 veröfentlichte Die Andacht ihr erstes Album beim Leipziger Label All My Ghosts und konzertiert seit dem bei unterschiedlichsten Veranstaltungsreihen, wobei bewusst besondere Spielstätten ausgewählt werden, bei denen der kontemplativen Ebene der Musik ein kontrastierendes Umfeld entgegengesetzt werden kann.

 

The project Die Andacht is a testament to the unexpected creative synergies brought about by the COVID-19 pandemic. Musicians Markus Rom and Philipp Martin, both based in Leipzig, first met by chance at the 2020 Mjuzik Festival, which was forced to scale down due to hygiene restrictions. With little effort, the two developed a program for the festival—characterized by their shared affinity for contemplative, meditative minimalism. Using only electric guitar and electric bass (both enhanced with effects), they created flowing sonic textures full of nuance and detail. Their compositions intertwine so naturally that they feel like parts of a coherent whole.

 Photo by Steffi Nahr

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