02.02. 
Jusse Bo unplugged
 

 

Jusse Bo - Gesang, Gitarre

Karsten Kraft - Gesang, Perkussion, Synthesizer

 

 

Hinter der schicken Sonnenbrille lässt es sich kaum erkennen, aber wenn Jusse Bo singt dann geschieht das nie ohne ein kleines Augenzwinkern. Dennoch bewegen sich seine Songs auf einem schmalen Grat zwischen Kitsch und echter Schönheit. Die Texte behandeln die kleinsten und die größten Momente des Lebens: Liebe, Erfolg, Wohnraum, Rausch! Weil die Zeilen von Jusse Bo aus dem Herzen kommen treffen sie auch genau dorthin. Im Laden auf Zeit in Leipzig spielt Jusse Bo zusammen mit seinem Duopartner Karsten Kraft eine Auswahl seiner besten Songs als akustische Versionen. Die Gitarre, minimale Perkussion und ein oder zwei Synthesizerklänge genügen. Den Rest übernimmt die Singer-Songwriter Stimme. 

 

It's hard to tell behind his stylish sunglasses but when Jusse Bo sings he always does so with a twinkle in his eye. Nevertheless his songs walk a fine line between kitsch and genuine beauty. The lyrics deal with the smallest and biggest moments in life: love, success, living space, intoxication! Because Jusse Bo's lines come from the heart they strike a chord there too. At the Laden auf Zeit in Leipzig Jusse Bo ogehther with his Duo partner Karsten Kraft plays a selection of his best songs as acoustic versions. The guitar, minimal percussion and one or two synthesizer sounds are enough. The singer-songwriter's voice takes care of the rest. 

09.02. 
LÜBBERTY

 

Arne Lübbert - Gitarre

Lars Hansen - Bass

Anne Diedrichsen - Schlagzeug

 

Lübberty. Freiheit für die Ohren.

Das Trio um den Hamburger Gitarristen Arne Lübbert bringt frischen Wind auf die Ohren. Unerhört freudig und fantasievoll kommen die drei daher. Ausgefeilter Sound, bedingungsloses Zusammenspiel und dazu Eigenkompositionen, die von sphärischen Klängen, über straighten Swing hin zu tighten Grooves einiges im Gepäck haben. Überraschungen und Kurzweil sind hier inklusive. Arne Lübbert (g), Lars Hansen (b) und Anne Diedrichsen (dr) - die drei haben sich gesucht und gefunden. Was Lübberty für sie ausmacht? Gemeinsam frei zu sein: ausprobieren, Grenzen dehnen, Neues entdecken, zusammen klingen, und sich dabei aufeinander verlassen können. So entsteht melodische Musik, die sich nicht so Recht in eine Schublade stecken lassen will - eben Freiheit für die Ohren.

 

The trio led by Hamburg-based guitarist Arne Lübbert brings a breath of fresh air to the listening experience. With uninhibited joy and imagination, the three musicians present an exuberant and creative sound. Refined tone, unconditional interplay, and original compositions form the core of the music ranging from atmospheric soundscapes and straight-ahead swing to tight, driving grooves. Surprises and pure enjoyment are guaranteed. Arne Lübbert (g), Lars Hansen (b), and Anne Diedrichsen (dr) have truly found one another. What defines Lübberty for them? Being free together: experimenting, stretching boundaries, discovering new ideas, sounding as one, and being able to rely on each other. The result is melodic music that resists easy categorization quite simply, freedom for the ears.

16.02. 
Lucaciu/Martin

 

Philipp Martin - E-Bass

Robert Lucaciu - Kontrabass

 

Die Möglichkeit, gemeinsam zu spielen, bietet sich den beiden nur selten. Zwei Bässe in der Band, eher eine Seltenheit, um so reizvoller, es gerade deshalb zu forcieren. Auf Kontrabass und E-Bass spielen Robert Lucaciu und Philipp Martin ihre Musik. Dass die gewählte Besetzung, neben einem gewissen Seltenheitswert, vor allem reichlich unbekanntes Terrain in den klanglichen Möglichkeiten mit sich bringt, macht diese Begegnung für Muszierende wie Zuhörende zu einem besonderen Erlebnis: die tieftönenden Begleiter treten solistisch hervor, exponieren die oft verborgenen Klangmöglichkeiten ihrer Instrumente, experimentieren mit der Verfügbarkeit der instrumentalen Dopplung. Das geht in den Bauch, reibt, schwebt und berührt im sonoren Klang.

 

The opportunity to play together arises only rarely for the two musicians. Having two basses in a band is uncommon and all the more compelling precisely because of that. On double bass and electric bass, Robert Lucaciu and Philipp Martin perform their music. Beyond its rarity, this chosen instrumentation opens up largely unexplored sonic territory, making the encounter a special experience for both performers and listeners alike: the low-frequency companions step into the spotlight as soloists, revealing the often hidden sound possibilities of their instruments and experimenting with the potential of instrumental doubling. The result is music that goes straight to the gut—gritty, floating, and deeply resonant in its sonorous sound.
 

23.o2. 
Terpsichore

 

Geoffrey Fiorese – Piano

Sylvain Debaisieux – Saxophon

Jordi Cassagne – Kontrabass

Théo Lanau – Schlagzeug

 

Terpsichore, benannt nach der Muse des Tanzes, ist ein in Belgien ansässiges Jazzquartett, das mit betörenden Eigenkompositionen, ausgedehnten Improvisationen und eingängigen Melodien eine lebendige Sprache entfaltet.Ursprünglich aus der Auseinandersetzung mit dem Repertoire des Keith Jarrett American Quartet entstanden entwickelt Terpsichore schnell eine ganz eigene musikalische Identität. Die Kompositionen des Pianisten Geoffrey Fiorese prägen heute den Sound der Band maßgeblich: klar strukturiert, rhythmisch dynamisch und offen für kollektive Improvisation. Das selbstbetitelte Debütalbum Terpsichore erschien 2021 und wurde vom renommierten französischen Jazz Magazine als „Jazz Revelation“ ausgezeichnet. Als vielseitiger Künstler ist Geoffrey Fiorese nicht nur Pianist und Komponist, sondern auch Arrangeur und Improvisator mit starkem Gestaltungswillen. Ausgebildet am Koninklijk Conservatorium van Brussel, wo er mit dem Toots Thielemans Jazz Award ausgezeichnet wurde, hat er sich als Bandleader zahlreicher Formationen einen festen Platz in der europäischen Jazzszene erarbeitet. Seine kontinuierliche Suche nach neuen Ausdrucksformen auch im Bereich elektronischer Musik spiegelt sich in der Offenheit und Modernität von Terpsichore wider.

 

Terpsichore, named after the muse of dance, is a Belgium-based jazz quartet blending enchanting original compositions with long-form improvisation, memorable melodies, and a strong, vibrant jazz spirit. Rooted in tradition yet unmistakably personal, the band’s music is driven by interaction, energy, and expressive freedom. Initially formed around the repertoire of the Keith Jarrett American Quartet, Terpsichore quickly evolved toward a unique sound shaped by the original compositions of pianist Geoffrey Fiorese. His writing gives the quartet a distinctive identity lyrical, rhythmically bold, and open while always preserving the essence of collective improvisation.

o2.03.
Where the River 
meets the Sea

 

Jung-Jae Kim - Saxophon

Dasom Baek - Daegeum

Vincent Laju - Cello / Shakuhachi

 

Where the River Meets the Sea ist ein von Jung-Jae Kim geleitetes Projekt, das europäische freie Improvisation mit improvisierter traditioneller Musik in einen Dialog bringt. Durch die Verschmelzung vielfältiger Elemente und Klangtexturen entfaltet sich das Projekt als fließende, detailreiche klangliche Reise, die die Grenzen zwischen alten und neuen Ausdrucksformen verwischt. Wie Wasser nimmt die Musik jedes Detail in sich auf, verbindet es und formt daraus einen sich stetig wandelnden Gesamtklang. In einem offenen Format arbeitend, hat das Projekt mit einer Vielzahl traditioneller Musiker:innen kollaboriert, darunter Dasom Baek an der Daegeum, Yeji Kim an der Haegeum sowie Yanung Haung an der Suona.

 

Where the River Meets the Sea is a project led by Jung-Jae Kim that brings European free improvisation into encounter with improvised traditional music. Blending diverse elements and textures, the project unfolds as a fluid, detail-rich sonic journey that blurs the boundaries between old and new mediums. Like water, it absorbs and connects every detail into a single evolving sound. Working in an open format, the project has collaborated with a range of traditional musicians, including Dasom Baek on daegeum, Yeji Kim on haegeum, and Yanung Haung on suona. 


 


 

09.03.
Die Therapie

 

Arno Grußendorf - Hybrid-Gitarre / Gesang

Jakob Seeber - Schlagzeug

Igor Zavackii - Keyboards

 

Jazz muss Ekstase auslösen – davon sind Arno Grußendorf und Jakob Seeber überzeugt. Mit ihrem Projekt Die Therapie treten sie an, um Jazz aus dem Ruf des Akademischen und Elitären zu befreien und ihn zurück auf die Tanzflächen zu holen. Das Album „Reconnected“ ist Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses und zugleich ein künstlerisches Statement: Es geht um das Wiederverbinden musikalischer Welten und um neue Formen gesellschaftlicher Verbundenheit in einer fragmentierten Gegenwart. Die Musik ist eine energiegeladene Klangbotschaft aus treibenden Beats, düsteren House-Synthesizern, Breakbeats, Hip-Hop-Grooves und expressiven Gitarren. Ziel ist maximale Körperlichkeit – Jazz als 1000-Volt-Stoß, der Bewegung erzwingt. Grundlage dafür sind über 20 Jahre musikalischer Einflüsse. Beide Musiker verfügen über klassische Ausbildungen, lehnen jedoch starre Orthodoxien entschieden ab. Jakob Seeber kommt aus dem 90er-Jahre-Hip-Hop, Drum’n’Bass und House, Arno Grußendorf aus Klassik und modernem Jazz, geprägt u. a. von Kurt Rosenwinkel. Virtuosität dient hier nicht dem Selbstzweck, sondern dem Ausdruck.

 

Jazz must trigger ecstasy – that is the shared conviction of Arno Grußendorf and Jakob Seeber, the minds behind Die Therapie. Too often, jazz is dismissed as untouchable, academic, or elitist. With their album “Reconnected,” the duo sets out to challenge that perception by reconnecting musical worlds that have drifted apart and by addressing connection itself as a social process in the modern age. Their sound is a high-energy message built from pounding beats, underground house-flavored synths, breakbeats, hip-hop grooves, and blazing guitar lines. The aim is physical impact: jazz as a 1000-volt shock that pulls listeners onto the dancefloor. This approach is rooted in more than two decades of absorbing diverse influences. Both musicians have traditional training, yet firmly reject rigid musical orthodoxies. Jakob’s background lies in 90s true-school hip-hop, drum’n’bass, and house, while Arno comes from classical music and modern jazz, shaped by mentors such as Kurt Rosenwinkel. Here, virtuosity is never an end in itself but a vehicle for emotion.

23.o3.
A Real Big Place
(ein literarisch-musikalischer Vorabend)

 

Jorinde Minna Markert - voc
 

Jan Frisch - g, voc
 


Jorinde Minna Markert liest aus Teilen ihrer literarischen Reality-TV-Performance zur Kommerzialisierung von romantischen Gefühlen und deckt grenzwertige bis überschreitende Momente in populären Datingformaten auf.  Jan Frisch spielt und singt aus einem nicht dagewesenem Programm der Krautpopkombo AUA AUA Lieder zu Systemen, Komfortzonen und Selbstverständlichkeiten.


Jorinde Minna Markert reads from parts of her literary reality TV performance on the commercialisation of romantic feelings and uncovers borderline to transgressive moments in popular dating formats.  Jan Frisch plays and sings songs from an unprecedented programme by the krautpop combo AUA AUA on systemic issues, comfort zones and things we take for granted.

30.o3.
Andrew Moreno AXIOM

 

Andrew Moreno - E-Gitarre

Tristan Renfrow - Schlagzeug

Jonathan Ho - Kontrabass

 

Der preisgekrönte venezolanische Gitarrist und Komponist Andrew Moreno betritt mit seinem Debütalbum Axiom selbstbewusst die internationale Jazzszene. Das Album wurde mit seinem international besetzten Trio aufgenommen und wartet zudem mit Gastauftritten der renommierten Saxophonist:innen Tineke Postma und Bo Van Der Werf auf. Axiom, erschienen am 9. Mai 2025, ist eine Sammlung persönlicher Geschichten, die Morenos künstlerischen Weg nachzeichnen – geprägt von Migration, Neuerfindung und dem unermüdlichen Streben nach musikalischer Freiheit. Moreno verfolgt einen unverwechselbaren kompositorischen Ansatz, der komplexe, ausgearbeitete Strukturen mit der grenzenlosen Freiheit der Improvisation verbindet. Seine Inspiration schöpft er aus einem breiten Spektrum von Einflüssen, darunter bildende Kunst, die harmonischen Konzepte von Messiaen und Schönberg sowie spontane melodische Erkundungen. So fängt Axiom die Essenz einer musikalischen Reise ein, die durch zwei Jahrzehnte künstlerischer Erfahrung auf mehreren Kontinenten geformt wurde. Nach Auftritten in führenden Spielstätten und bei renommierten Festivals in ganz Europa und Asien – darunter Loft Köln, BIRD, De Doelen, Maassilo, North Sea Round Town und der JZ Club Shanghai – wurde die Vielseitigkeit und der furchtlose Improvisationsansatz des Trios 2024 mit dem ersten Preis des Erasmus Jazz Prize ausgezeichnet. Die Jury würdigte die Band als „eine äußerst dynamische, vielseitige und reife Formation, bereit für die großen Festivalbühnen“. 

 

Award-winning Venezuelan guitarist and composer Andrew Moreno makes a bold entrance onto the international jazz scene with his debut album, Axiom. This album, recorded with his internationally-based trio, also features the renowned saxophonists Tineke Postma and Bo Van Der Werf. Axiom is a collection of personal stories that explore Moreno’s journey as an artist, shaped by migration, reinvention, and a relentless pursuit of musical freedom. 

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